Und#5

Contrastartz

Lange Nacht der Museen

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+ Presse +



+ CONTRASTARTZ zwanzigzehn - In diesem Jahr vertreten bei der UND#5 ! (2.März 2010) +

Abseits vom etablierten Kunstbetrieb, aber am Puls des Kunstschaffens findet 2010 die fünfte Ausgabe der UND Plattform Karlsruhe statt. Mit ihrem umfassenden Konzept ist die UND für zeitgenössische Kunst deutschlandweit einzigartig: sie bietet ein Forum für Produzentengalerien, Künstlerinitiativen und Künstlernetzwerke deren Ziel es auch ist, Künstler/-innen zu präsentieren und zu fördern. Diese bilden den Nährboden für eine lebendige Kunstszene und eröffnen neue Sichtweisen auf die Kunst.

Die UND Plattform bietet dem privat kunstinteressierten Publikum sowie Künstlern, Kunstvermittlern, Kuratoren, Galeristen und Sammlern die Möglichkeit, neue Kontakte auf noch unbekanntem Terrain zu knüpfen.
Die Besucher können sich zusätzlich an einem vielfältigen Programm mit Performances, Lesungen, Konzerten (von zeitgenössischer bis Rockmusik), DJs und Führungen erfreuen.
Auf der UND#5, die zeitlich parallel zur Art-Karlsruhe stattfindet, präsentiert sich eine bunte, heterogene, polymorphe, national und international vernetzte Off-Szene. Sie behauptet sich als richtungsweisende Plattform für junge zeitgenössische Kunst, die einen bislang von anderen Ausstellungen kaum berücksichtigten Teilbereich der künstlerischen Produktion ausmacht. In diesem Jahr werden 25 Initiativen mit ca. 180 Künstlern z. B. aus Paris, Stockholm, Mexiko City, Luzern, Berlin, Hamburg und Karlsruhe in der Nancyhalle ausstellen.
Sie bieten zusammen einen spannenden Einblick in das breit gefächerte Spektrum der aktuellen Kunstszene. Die besondere und offene Architektur der Halle verspricht eine reizvolle und spannende Präsentation verschiedenster Kunstwerken.

In diesem Jahr präsentiert sich neben anderen die Künstlerinitiative CONTRASTARTZ zwanzigzehn.

Die junge Kunstinitiative wurde Anfang 2010 gegründet und besteht aus Künstlern aus der Metropolregion Rhein-Neckar, Freiburg und Lörrach. Der Zusammenschluss der 27 Künstler ging aus der "OW-ART, die Odenwälder Kunstmesse" (www.ow-art.de) hervor.



+ Lange Nacht der Museen +

Im Innenraum der, an der Hauptstraße liegenden, einschiffigen Saalkirche präsentieren zur Langen Nacht der Museen sieben junge Künstler des Off-Space Projekts "CONTRASTARTZ zwanzigzehn", ihre innovativen Arbeiten, die alle in Bezug zur Kirche stehen.

Nadine Eibel zeigt filigrane grafische Werke auf Papier, Isabelle Semma eine zusammenhängende zeichnerische Collage, Christopher Tracy seine Malerei mit Modellen in arrangierten Szenerien, Dietmar Stammler Fotografien, Leo Lute widmet sich in einer aufwendigen Mal- und Schneidetechnik seine farbenfrohe Ornamentik-Puzzles, Stefanie Rübensaal präsentiert experimentelle Animations- und Videokunst und Patris Semma erhellt ab 22 Uhr mit einer Lichtinstallation, unterstützt durch Nebel und eine Chormusik, den Kirchenraum.



+ Die Tränen des Eros +

Eine Sammelausstellung für "bildende Pornografie"

Im Gegensatz zur allgemein medialen, trivial Darstellung der menschlichen Sexualität soll eine kunstästhe- tische Auseinandersetzung, mit den Schönheiten und Gefahren der Pornografie veranschaulicht werden. Die Intension der Arbeiten soll daher nicht nur vorrangig der sexuellen Erregung dienen, sondern natürlich auch den "G-Punkt Gehirn" stimulieren…

So variantenreich wie die Spielarten der erotischen Liebe, möchten wir auch die künstlerischen Darstellungs- und Ausdrucksformen präsentieren: Performance, Film, Gemälde, Collagen, Fotografien, Musik, Theater, Skulpturen, Literatur!



"CONTRASTARTZ zwanzigzehn"
In der Club ARTE-Galerie stellt das Off-Space Projekt "CONTRASTARTZ zwanzigzehn" aus.


Bereits seit 1988 beschäftigt sich die Club ARTE – Galerie, die ihren Sitz im Moll-Gymnasium in Mannheim hat, mit Kunst und präsentiert bekannte und unbekannte Künstler. Der 1. Vorsitzender Dieter Dietrich gestaltete die Ausstellung, die am 23.04.2010 um 19.30h ihre Vernissage findet. Die Exponate werden bis 16.Juli 2010 ausgestellt.

Die junge Kunstinitiative wurde Anfang 2010 gegründet und besteht aus Künstlern aus der Metropolregion Rhein-Neckar, Stuttgart, Freiburg und Lörrach. Der Zusammenschluss der Künstler ging aus der "OW-ART, der Odenwälder Kunstmesse (www.ow-art.de) hervor. Die zeitgenössische Messe für junge Kunst sorgte erstmals 2006 für großes Aufsehen in der hiesigen Kunstszene und stellte mit den Besucherzahlen im Jahr 2007 und 2009 alle bisherigen Kulturveranstaltungen im Neckar – Odenwald - Kreis in den Schatten. Sinn aus der künstlerischen Sicht, war es Netzwerke entstehen zu lassen, die im weiteren Kunstbetrieb miteinander arbeiten.

Die Motivation der Künstlerinitiative trägt eine Handschrift, die einfach zu entziffern ist und der Nähboden für eine lebendige Kunstszene bildet. Das Eröffnen neuer Sichtweisen auf die Kunst, die eine inhaltliche Dauer hat, ist den Mitgliedern genauso wichtig wie Kunst unkompliziert und direkt an ein Publikum zu bringen.

Eine qualitativ hochwertige Plattform zu kreieren ist für die Künstlern/innen des Projekts Ausgangspunkt um eine gute Startchance und Aufmerksamkeit zu erhalten. Die Durchführung der Ausstellungen wird oftmals zu einem Abenteuer und zu einer wortwörtlichen, temporären off-Situation, da sich die Künstler immer wieder neu auf den gegebenen Raum einstellen müssen. Hierbei zeigt sich die Stärke der Künstlerinitiative, die stets den wechselnden Raum miteinbezieht und dies zum Prinzip macht.

"Die schwierige Aufgabe der Künstler bei einem Off-Space-Projekt ist, den Raum so zu erfassen, dass den einzelnen Werken die nötige Präsentationsfläche gegeben ist, um so der gesamten Ausstellung einen qualitativ hochwertigen Charakter zu verleihen", so die Macher.

Die verschiedenen Arbeitsweisen und Wahl der Materialien der Künstler/innen von CONTRASTARZ zwanzigzehn weisen ein großes Spektrum auf. Von Malerei , über Grafik und Bildhauerei bis hin zu Neuen Medien und Videokunst ist alles im bildenden Bereich zu finden. Die Umsetzung der Themen wird von den Künstlern/innen in der Regel individuell gehalten. Werke werden jedoch für spezielle Ausstellungen auch themenbezogen gestaltet, wobei die persönliche Handschrift der Einzelnen ein objektives und abwechslungsreiches Bild darstellt.

Das Phänomen der zahlreich entstehenden OFF-SPACE-Projekten ist ein Zeichen unserer Zeit und liegt in der Tatsache, dass die jungen Künstler immer mehr die Forderung nach Ausstellungsräumen stark machen, umso mehr freuen sich heute die Künstler.